Seit 1970 in Deutschland unterrichtet

Der Geist wird von selbst still.

Transzendentale Meditation ist keine Konzentration, keine Achtsamkeitsübung und keine Überzeugungsfrage. Sie ist ein Vorgang, bei dem die geistige Aktivität von allein zur Ruhe kommt — zweimal am Tag, zwanzig Minuten, im Sitzen, mit geschlossenen Augen.

90 Minuten · Ohne Anmeldung zu irgendetwas · Göttingen und Kassel

Drei Wege, die oft verwechselt werden

Die meisten Meditationen halten den Geist fest. Diese lässt ihn los.

Der Unterschied ist nicht graduell, sondern grundsätzlich — er liegt darin, was Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit tun sollen.

Konzentration

Aufmerksamkeit festhalten

Der Blick bleibt auf einem Objekt — dem Atem, einer Kerze, einem Wort. Schweift er ab, wird er zurückgeholt. Das erfordert Anstrengung, und Anstrengung hält den Geist wach.

Aufwand: aktiv, anhaltend

Achtsamkeit

Aufmerksamkeit beobachten

Gedanken und Empfindungen werden wahrgenommen, ohne bewertet zu werden. Auch das ist eine Tätigkeit: Es bleibt jemand da, der beobachtet.

Aufwand: passiv, aber wach

Transzendieren

Aufmerksamkeit absinken lassen

Ein lautlos verwendeter Laut — das Mantra — wird immer feiner, bis er sich auflöst. Der Geist folgt ihm nach innen, weil ruhigere Ebenen angenehmer sind. Nichts wird kontrolliert, nichts festgehalten.

Aufwand: keiner — das ist der Punkt

Der Kurs — vier aufeinanderfolgende Tage

Eine Technik, die man nicht lesen, sondern nur gezeigt bekommen kann.

Die Reihenfolge ist nicht dekorativ. Jeder Tag setzt auf der Erfahrung des vorherigen auf, deshalb liegen die vier Termine unmittelbar hintereinander.

00

Infoabend

Ein Vortrag darüber, was die Technik ist, woher sie kommt und was die Forschung dazu sagt. Kostenlos, unverbindlich, mit Zeit für Fragen. Danach entscheiden Sie — nicht vorher.

90 Minuten
Gruppe
Kostenlos

01

Persönliche Unterweisung

Einzeln, mit Ihrem Lehrer. Sie erhalten Ihr Mantra und meditieren zum ersten Mal. Die meisten sind überrascht, wie wenig dabei zu tun ist.

ca. 90 Minuten
Einzeltermin
Erste Meditation

02 – 04

Drei Tage Überprüfung

An drei aufeinanderfolgenden Tagen wird die Praxis überprüft und verfeinert. Sie erfahren, woran Sie merken, dass es richtig läuft, und wie sich die Technik in einen normalen Tag einfügt.

je ca. 90 – 120 Min.
Kleine Gruppe
An vier Folgetagen

Nachbetreuung, unbegrenzt

Die Praxis kann mit der Zeit abdriften, ohne dass man es bemerkt. Deshalb gehören regelmäßige Überprüfungen dauerhaft zum Kurs — ohne zusätzliche Kosten, bei jedem zertifizierten Lehrer weltweit.

Lebenslang
Ohne Zusatzkosten
Weltweit gültig

Was sich messen lässt

Für eine Universitätsstadt ist das der entscheidende Abschnitt.

Transzendentale Meditation ist eine der am häufigsten untersuchten Meditationstechniken. Hier sind drei Befunde — mit dem, was sie tatsächlich aussagen, und was nicht.

II B

Blutdruck

Die American Heart Association führte TM in ihrem wissenschaftlichen Statement zu blutdrucksenkenden Verfahren als einzige Meditationstechnik auf, für die sie eine Empfehlung aussprach.

AHA Scientific Statement, Hypertension 2013

2×20

Die Dosis

Zweimal täglich zwanzig Minuten — das ist der Umfang, auf dem praktisch die gesamte Studienlage beruht. Weniger wurde kaum untersucht, mehr bringt nicht mehr.

Standardprotokoll seit den 1970er Jahren

380+

Publikationen

In begutachteten Fachzeitschriften erschienene Arbeiten zu TM, von Physiologie über Stressreaktivität bis Schlaf. Qualität und Aussagekraft sind dabei sehr unterschiedlich.

Kumuliert, Stand der Übersichtsarbeiten

Zur Einordnung: Ein Teil der frühen Forschung stammt aus Einrichtungen, die der TM-Organisation nahestehen — ein bekannter methodischer Einwand, den spätere unabhängige Metaanalysen teilweise bestätigt, teilweise relativiert haben. Wir nennen ihn hier, weil Sie ihn ohnehin finden werden. Am Infoabend können Sie die Studien im Original einsehen.

Für wen

Meist kommen Menschen, die es eigentlich nicht nötig zu haben glauben.

Menschen, die schon alles probiert haben

App installiert, dreimal benutzt, wieder gelöscht. Der häufigste Satz am Infoabend beginnt mit „Ich kann nicht meditieren".

Studierende und Promovierende

Wenn der Kopf abends nicht mehr aufhört zu rechnen, ist das kein Motivationsproblem, sondern ein Erschöpfungsproblem.

Ärztinnen, Lehrer, Pflegende

Berufe mit hoher Taktung und wenig Pufferzeit. Zwanzig Minuten sind hier kein Luxus, sondern die einzige realistische Größe.

Skeptiker

Sie brauchen nichts zu glauben. Die Technik funktioniert unabhängig davon, was Sie von ihr halten — das ist überprüfbar und der Grund, warum wir mit der Forschung anfangen.

Erfahrungen

Was Teilnehmende nach einigen Monaten berichten.

„Ich hatte mit einer spirituellen Veranstaltung gerechnet und bin in einem Vortrag gelandet, der mir Effektgrößen erklärt hat. Das hat mich überzeugt."
Andrea R.
Physikerin, Göttingen
„Das Wesentliche ist nicht, was während der zwanzig Minuten passiert. Es ist, dass die Stunden danach anders laufen."
Milan K.
Assistenzarzt, Kassel
„Nach zwei Wochen habe ich zum ersten Mal seit Jahren durchgeschlafen. Ich führe das nicht auf ein Wunder zurück, sondern auf zweimal zwanzig Minuten."
Petra L.
Lehrerin, Northeim
Multimedia

Erfahren Sie mehr in Video-Form

Schauen Sie sich die Videos an, um einen besseren Eindruck von der Transzendentalen Meditation und ihrer Anwendung zu bekommen.

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Der einzige nächste Schritt

Kommen Sie zum Infoabend. Danach wissen Sie, ob es für Sie ist.

Neunzig Minuten, kostenlos, ohne Verpflichtung. Sie meditieren an diesem Abend noch nicht — Sie bekommen erklärt, was die Technik ist, was sie kostet und was sie nicht kann.

Platz reservieren

Kursgebühr: einkommensabhängig gestaffelt, ermäßigt für
Studierende, Auszubildende und Menschen in Ausbildung.
Die genauen Beträge nennen wir am Infoabend.

Häufige Fragen

Was am Infoabend ohnehin gefragt wird.

Ist das Religion?

Nein. Es gibt nichts zu glauben, keine Lehre, der man zustimmen müsste, und keine Lebensweise, die man ändern soll. Die Technik stammt aus der vedischen Tradition Indiens — so wie Algebra aus dem arabischen Raum stammt, ohne dass ihre Anwendung eine Weltanschauung voraussetzt.

Menschen jeder Konfession und ohne Konfession praktizieren sie.

Mein Kopf ist zu voll. Ich kann nicht abschalten.

Das ist keine Voraussetzung, die Ihnen fehlt — es ist der Ausgangspunkt. Gedanken während der Meditation sind kein Zeichen dafür, dass es nicht funktioniert. Sie gehören dazu.

Bei Techniken, die Konzentration verlangen, ist ein voller Kopf tatsächlich ein Hindernis. Hier nicht.

Warum kann ich das nicht aus einem Buch oder Video lernen?

Weil der entscheidende Teil nicht die Information ist, sondern die Rückmeldung. Ob Sie die Technik richtig ausführen, lässt sich von außen erkennen und von innen anfangs kaum. Genau dafür sind die drei Überprüfungstage da.

Das Mantra wird zudem individuell zugeordnet und nicht frei gewählt.

Wie schnell merke ich etwas?

Die tiefe körperliche Ruhe stellt sich meist schon in den ersten Sitzungen ein. Was sich im Alltag ändert — Schlaf, Belastbarkeit, Reizbarkeit — zeigt sich in der Regel über Wochen und wird häufig zuerst von anderen bemerkt.

Seriös lässt sich das nicht garantieren, und wir tun es auch nicht.

Muss ich irgendwo Mitglied werden?

Nein. Sie belegen einen Kurs, danach gehört die Technik Ihnen. Die Nachbetreuung ist ein Angebot, keine Bindung, und es gibt keine Beiträge, keine Folgekurse, die man belegen müsste, und keine Verpflichtung zu weiteren Veranstaltungen.

Ich nehme Medikamente / bin in Behandlung. Geht das?

In den meisten Fällen ja — die Technik ersetzt aber keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung und ist kein Heilverfahren. Bitte sprechen Sie mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Therapeuten, und sagen Sie uns vor dem Kurs Bescheid.